Manipulationstechniken: Technicken zum manipulieren lernen

Manipulationstechniken

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Kennen Sie das Gefühl, wenn ein Dialog komplette andere Richtung geht, wie Sie es eigentlich geplant hatten? In so einem Dialog hatten Sie mit großer Wahrscheinlichkeit einen guten Rhetoriker als Gesprächspartnern, der bestimmte Manipulationstechniken bei Ihnen eingesetzt hat. Wie Sie trotzdem im Gespräch zu überzeugen wissen und eine manipulative Gesprächsführung erkennen, erfahren Sie hier:

Dein Rhetorik Coach D. Trumpy

Wie kann man Manipulation einsetzen?

​Wie jemanden beeinflussen?

Hier erfahren Sie wie es funktioniert!

Jetzt lesen, lernen und gleich einsetzen

Was sind eigentlich Manipulationstechniken?

Fast jede Person hat es schon mal erlebt, dass ein Gespräch sich in eine absolut andere Richtung entwickelt, als man es sich vorgestellt hat. Doch am Ende des Dialogs ist nichts von dem Vorgenommenen erreicht worden oder man hat etwas komplett anderes verkaufen lassen. Haben Sie es bemerkt? Bei Ihnen wurden folgende gut versteckte Manipulationstechniken eingesetzt:

    • Die Rhetorik bezeichnet Manipulation als verdeckte Einflussnahme.
    • Ihr Gesprächspartner nimmt mit Rhetorik gezielten Einfluss auf das Verhalten seines Gegenübers, um zu überzeugen oder zu überreden.
    • Es werden dafür diverse Manipulationstechniken bzw. Lenkungstechniken, die bei der Beeinflussung des Gesprächspartners mit rhetorischen Mitteln angewendet werden.

Manipulationstechniken und Fragetechniken, kommen überall dort zum Einsatz, wo Menschen bestimmte Strategien verfolgen, ergebnisorientierte Gespräche führen oder Kompromisse ausgehandelt werden müssen. Dieses Verhalten zeigt sich bei Diskussion und auch bei Zweiergesprächen.
Wie Sie bereits gemerkt haben ist Manipulation ein alltägliches Ereignis. Jemand der seinen Gesprächspartner zu etwas bewegen will, wird den Versuch die Aufmerksamkeit zu erhalten unternehmen. Manipulationstechniken haben unterschiedliche Ausprägungen in Form und Stärke. Der kleinste Widerstand der Beeinflussung ist den Gesprächspartner zum Zuhören zu animieren. Es kann allerdings auch in eine andere Richtung gehen, jemanden mit vollem Willen von seinem Vorhaben abzubringen – Beispielsweise in der Gehaltsverhandlung. Oder auch bei dem Versuch jemanden vom Kauf oder Abschluss eines Vertrages zu überzeugen.
Die Fähigkeit Manipulationstechniken zu erkennen und anzuwenden sind von großem Vorteil ein Gespräch eine bestimmte Richtung vorzugeben und es wird Ihnen helfen nicht in eine Position gedrängt zu werden, die Sie selbst nicht wollen.
Die Kenntnisse von Manipulationstechniken sind einerseits wichtig, um im Gespräch selbst eine Richtung vorzugeben. Aber es sie helfen dir auch, um nicht zu etwas gedrängt zu werden, was du selbst gar nicht wirklich möchtest.

Das Einsetzen von Techniken der Manipulation

Wenn Sie andere Menschen überzeugen oder überreden möchten, werden immer Manipulationstechniken eingesetzt. Das Überreden hat in diesem Fall eher einen flüchtigen Charakter. Ihr Dialogpartner hat sich in diesem Sinne bereits „breitschlagen lassen“ und notgedrungen stimmt dieser Ihren Bedingungen zu. Aber haben Sie Ihren Gesprächspartner überzeugt, hat dieser seine innere Einstellung zum Sachverhalt nachhaltig geändert. Deswegen ist „Überzeugung“ besser als „Überredung“, denn so hat Ihr Gegenüber die Meinung, dass Ihr Vorschlag einen Sinn ergibt.

Merken Sie sich, dass es einen erheblichen Unterschied ausmacht, ob Ihr Dialogpartner sich bewusst ist, dass er manipuliert wird. Ist man sich über den Umstand der Beeinflussung bewusst, sind die Gedankenhänge nachvollziehbar. Jemand der nicht weiß, dass er beeinflusst wird, ist erstens leicht zu beeinflussen und zweitens denkt dieser, dass er die Vision oder den Gedanken selbst hatte. Dies ist im Klartext – Manipulation!

Diese Beeinflussungstechniken werden oft in der Werbung oder bei Verkaufsgesprächen angewendet. Personen sollen in dieser Thematik die Überzeugung gewinnen etwas zu kaufen oder einen Vertrag zu unterzeichnen.
Doch auch im Arbeitsleben sind Manipulationstechniken regelmäßig im Einsatz. An einen Ort wo mindestens zwei Personen zusammenarbeiten, gibt es logischerweise immer unterschiedliche Meinungen, wie am besten die gesetzten Ziele erreicht werden. Sofern nicht die Entscheidungsfindung demokratisch ist, dann geht es darum, wer die besseren Argumente oder die besseren rhetorischen Fähigkeiten besitzt und somit die bessere Überzeugungsarbeit leistet.

Auch im privaten Umfeld sind Manipulation und Beeinflussung an der Tagesordnung. Wenn Sie genau hinschauen, können Sie in allerlei Beziehungen, wie in einer Partnerschaft, in der Familie oder auch bei Freunden, Strategien der Einflussnahme erkennen und anwenden.

Die Manipulierbarkeit von Personen hängt stark von der Situation ab. In Stresssituationen, wie etwa bei einer Gehaltverhandlung, einem Konfliktgespräch oder auch in einem Verkaufsgespräch, ist es leichter die Manipulation anzuwenden. Unter großer Anspannung sendet der menschliche Körper über die Körpersprache Signale. Nervosität, Schweißhände oder auch errötete Wangen sind eindeutige Signale, dass Ihr Gegenüber unter Stress steht. In Stresssituationen ist der Mensch deutlich eingeschränkter Manipulationsversuche abzuwehren. Natürlich können Sie sich selbst Rhetorik.-Strategien zunutze machen, um Ihrem Traumjob oder zu erhalten auch, um Ihre Position innerhalb Ihres Unternehmens zu stärken.

Wichtig: Lernen Sie wie Ihre Körpersprache und Ihre Sprache mit rhetorischen Tricks einsetzen, um Ihre Gesprächspartner von sich zu überzeugen.

Manipulationstechniken - Fünf Techniken für die Manipulation

Fünf verschiedene Manipulationstechniken

Sie haben nun erfahren was allgemein Manipulationstechniken sind und wo sie zum Einsatz kommen. Jetzt erhalten Sie kostenlos fünf Techniken wie Sie Einfluss auf Ihre Gesprächspartner nehmen.

 1. Finden Sie Kompromisse

Bei der ersten Technik dürfen Sie verschiedene Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und diese als Wahlmöglichkeit anzubieten. Die manipulative Kunst des Verkäufers ist die, das gewünschte Verhalten, als Kompromiss zu verkaufen. Schlagen Sie Ihrem Gegenüber schlechtere Wahlmöglichkeiten vor. Der Gedanke dahinter ist, dass Sie Ihr Gesprächspartner die schlechteren Wahlalternativen nicht annehmen wird.
Beispiele:

  • Es gibt 2 Möglichkeiten: Wir gehen zum Mittagessen in die Kantine in der es zum dritten Mal in der Woche schon wieder den alten Nudelsalat gibt, oder wir gehen zum Italiener nebenan wo es bisher immer allen geschmeckt hat.
  • Sie haben nun 2 Möglichkeiten: Sie entscheiden sich für 4500 Euro Brutto und erhalten zusätzlich einen Dienstwagen oder Sie bleiben bei den geforderten 6000 Euro und möglicherweise entscheiden wir uns gar nicht für Sie.

2. Wie Sie Wahlmöglichkeiten aufzeigen

In der Norm entscheiden Menschen am besten, wenn Sie 2 Wahlmöglichkeiten haben. Passen Sie jetzt gut auf: „Die gewünschte Wahl lässt sich schon am Anfang der Frage manipulieren“.

  • Fragen Sie nicht: „Machen wir heute Abend was zusammen?“. Stattdessen ist es besser eine Wahlmöglichkeit in die Frage zu integrieren, die eine positive Entscheidungsfindung erleichtert wie zum Beispiel: „Wollen wir heute Abend lieber zum Italiener oder zum Griechen?
  • Oder: „Möchten Sie lieber Schwarzen oder Grünen Tee?“. Anstatt zu Fragen: „Möchten Sie einen Tee?“.

Unsere Beispiele haben aufgezeigt, dass der Gefragte eine Wahlmöglichkeit hat. Wie Sie sicher bereits gemerkt haben, geht es nicht darum ob Ihr Gegenüber etwas möchte, sondern vielmehr was dieser möchte. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit für ein „NEIN“ geringer und somit wird schon im Dialog Ihr Gesprächspartner in eine bestimmte Richtung gelenkt. Er hat jetzt eine Alternative und kann sich zwischen den zwei Wahlmöglichkeiten entscheiden. Dem Gefragten wird nun suggeriert, dass er die Entscheidung selbst getroffen hat.

3. Wie Sie Kompetenzen beschreiben

Derjenige, der die Gesprächsführung übernimmt, stellt im Dialog seine Kompetenzen dar. Der Zuhörer soll durch die Zurschaustellung der Kompetenzen vertrauen in Ihre Fähigkeiten gewinnen und Ihren Vorschlägen zustimmen. Beachten Sie, dass Sie keine bloße Aufzählung Ihrer Kompetenzen darstellen. Mein Haus, mein Auto, mein Boot, ist dabei der falsche Ansatz. Erzählen Sie stattdessen subtiler und ganz beiläufig von Ihren Kompetenzen. Erzählen Sie von konkreten Erlebnissen und Situationen aus Ihrem Leben.

  • Das kann ich mich sehr gut vorstellen. Als ich vor ungefähr einem Jahr eine ähnliche Situation erlebt habe, habe ich…“
  • “Wenn man selbst mal ein Unternehmen geleitet hat, ist es ganz logisch, dass…“

4. Wie Konsequenzen darstellen?

Sie möchten als Redner Ihre Kunden oder auch Ihre Kollegen für ein bestimmtes Verhalten gewinnen, dann sollten Sie die positiven Konsequenzen Ihrer Vision deutlich herausstellen. Menschen Verhalten sich exakt nach dem Prinzip Bestrafung und Belohnung. Verhaltensweisen, die bestraft werden, lehnen in der Regel alle ab. Im Umkehrschluss sind wir Verhaltensmuster gegenüber positive eingestellt, für die wir belohnt werden. Das Prinzip von Bestrafung und Belohnung lässt sich unter zwei Bedingungen erfolgreich anwenden.
Beispiel:
Ein Vorgesetzter bietet seinem Mitarbeiter eine Beförderung an, wenn dieser die kurz bevorstehende Versetzung nach München, ablehnt. Die Beförderung mit besseren Gehalt und allen weiteren Vorzügen stellt für den Angestellten eine Verbesserung dar. Dich in diesem speziellen Fall in dies für den Arbeitnehmer uninteressant, weil er aus beispielsweise familiären Gründen nach München ziehen will.

5. Wie Wertungskriterien anbieten

Wenn Sie Wertungskriterien anbieten, bewerten Sie die vorbestimmten Verhaltensvarianten für Ihren Gesprächspartner. Die Bewertung richtet nicht nach den Interessen des Dialogpartners, um ihn zu der bevorzugten Entscheidung zu bewegen.
Beispiel:
Ein Politiker versucht für eine große Partei Wähler zu gewinnen: „Eine Partei die den sozialen Frieden riskiert oder eine Partei, die die Arbeitsmarktlage stabilisiert und sich um das Wohl aller Bürger kümmert? Sie haben die Wahl!“

Unser Spezialisten-Fazit zu den Manipulationstechniken

Eine vollkommene Erfolgsgarantie kann Ihnen Manipulationstechniken nicht bieten. Doch die Erfolgschancen sind erhöht, um Ihre Idee oder Vision voranzubringen. Daher ist das Bewusstsein für Manipulation für Sie von großem Vorteil. Wissen über Manipulationsstrategien sind wichtig, um selbst besser dagegen vorbereitet zu sein und sich die Entscheidungen anderen zu wehren.

Ganz nebenbei ist Manipulation, trotz des negativen Rufs, nicht damit gleichzusetzen, dass anderen Personen Schaden zugeführt wird. Es könnte sein, dass Sie einen Zahnarztmuffel, zu einer Untersuchung bewegen möchten.

Wenn Sie noch mehr über Manipulation, Rhetorik, Körpersprache und Kommunikation lernen möchten, besuchen Sie doch einfach unseren Rhetorikkurs. Dort bringen wir ihnen bei wie Sie sich durchsetzen.

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