Rhetorik was ist das? Definition und rhetorische Stilmittel

Rhetorik

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Rhetorik außerhalb der Universitäten

Selbst wenn nicht jeder mit der Fähigkeit der Redekunst geboren wurde, ist es möglich, dass man Rhetorik lernen kann! Dafür müssen sie sich nicht an der Universität für Linguistik oder Germanistik immatrikulieren.
Simultan zum Studium an der Universität hat sich die businessorientierte Rhetorik entwickelt, die gleichermaßen Rhetorik Coachings als auch Redenschreiber schöpfte. Bei Coachings und Seminaren werden Redekünste für den geschäftlichen Alltag erlernt. In Rhetorik Seminaren wird die Präsentation mit Flipchart und PowerPoint fachmännisch behandelt und den Teilnehmern beigebracht.

Die Systeme moderner Rhetorik und rhetorische Mittel

In der Praxis findet die Rhetorik die Anwendung bei Monolog und Dialog. Im 21. Jahrhundert findet Sie mittlerweile sogar Online zum Beispiel auf Social Media Kanälen statt. Der Dialog ist in der Schwierigkeit höher einzustufen als der Monolog. Die Rede ist im Gegensatz zum Gespräch einzustudieren, sowohl in Art und Weise der Körpersprache, als auch der Argumentation. Die Grundlage der Rhetorik bildet immer noch der Monolog und die Rede, denn ist man Herr über dieser Techniken, ist das Führen eines Dialogs deutlich einfacher zu handhaben.

Eine beachtliche Anzahl an rhetorischen Stilmittel hat die wissenschaftliche Rhetorik festgelegt. Die rhetorischen Stilmittel sind an Analyse der Rede zu erkennen, als auch bei der Konzeption der Rede aktiv anzuwenden.

Erstellung einer guten rhetorischen Rede

Losgelöst von Sinnhaftigkeit und Typ der Rede, wurden fünf Richtlinien in der antiken Rhetorik charakterisiert. Angefangen von Idee bis zur Umsetzung der Rede:

  1. Inventio (Argumentsfindung)
  2. Dispositio (Gliederung)
  3. Elocutio (Sprachgestaltung, Wortwahl, Pausen, etc.)
  4. Memoria (Auswendiglernen oder Einprägen der Rede)
  5. Pronuntiatio (Vortrag, stimmliche Ausführung, Körpersprache)

Redegattungen

Unterschiedliche Funktionen einer Rede

Ein professioneller Rhetoriker sollte sich bereits vorher die Funktion seiner Rede bewusst werden und sich Zweck-gerecht für die passende Methode festlegen. Im antiken Rom wurde die Bezeichnung für diesen Vorgang mit „Officia oratoris“ definiert, was soviel wie „Pflicht / Aufgabe des Rhetorikers“ bedeutet. Dabei wird die Diversität von Vermittlung von Wissen.

1. Docere die Wissensvermittlung

Das lateinische Wort Docere bedeutet soviel wie „unterrichten, belehren oder unterweisen“ und soll die akademischen Fähigkeiten des Zuhörers der Nachricht ansprechen. Dabei wird unterschieden zwischen der Mitteilung von Beweisen, das Verdeutlichen von Zusammenhängen, das Erzählen von übereinstimmenden Geschichten oder auch praktische Kenntniserweiterungen (Mathematik, Physik). Auch heute noch ist „Docere“ die Aufgabe des Wissensvermittlers.

2. Delactare – Entertainment und Unterhaltung

Im lateinischen bedeutet Delactare erfreuen und zielt auf die emotionalen Sinne der Zuhörerschaft. Die Basis dieser Reden zeichnet sich durch die verbale Schönheit und der Übertragung von Wohlgefühl aus. Diesen Redetyp soll die Zuhörerschaft emotional fassen oder unterhalten. Im 21. Jahrhundert zählen zu diesem Typus Jubiläumsreden, Hochzeitsreden oder Stand Up Comedy im Cabaret.

3. Movere – die Überzeugung

Die umstrittene und mächtige Wirkungsart Movere, lässt sich mit „erschüttern“ oder „bewegen“ übersetzen und soll die tiefen Emotionen des Publikums ansprechen. Sowohl Goebbels, Hitler, Ghandi, als auch Jesus haben Menschen bewegen können. In erster Linie sollten bei Movere starke und vor allem tiefe Emotionen geweckt werden. Dazu zählen Gefühle wie Hass, Angst oder bessere Version – Begeisterung für eine gute Sache. Auch heute ist die Redegattung Movere bei Politikern, Motivationstrainern oder vor Gericht beim Plädoyer von Anwälten anzutreffen.

Die Funktionen einer Rede überlappen sich sehr häufig

Doch die Redetypen Docere, Delactare und Movere sind nicht immer eindeutig eines Typus zuzuordnen. Denn Sinn und Zweck überschneiden sich häufig. Im Hörsaal für Jura wird ein guter Dozent nicht nur mit reiner Wissensvermittlung glänzen wollen, sondern auch seine Studenten mit dem oder anderen Witz, Unterhaltungswert liefern oder auch mit der Aufforderung zu systematischen studieren überzeugen.

FAQ

Häufige gestellte Fragen unserer Klienten

Rhetorische Fragen dienen nicht nur dem reinen Gewinn an Informationen, sondern gelten als sprachliche Mittel der Beeinflussung und Manipulation. Semantisch stehen rhetorische Fragen den Behauptungen nahe. Auf eine rhetorische Frage erwartet der Fragende keine (informative) Antwort, sondern es geht ihm dabei um die verstärkende Wirkung seiner Aussage.

Die rhetorische Frage ist ein Stilmittel der Rhetorik. Von außen betrachtet, unterscheidet sich eine rhetorische Frage nicht von einer allgemeinen Frage. Der Haupt Unterschied ist, dass sie vom Gesprächspartner keine Antwort verlangt. Sie unterstellt nämlich, dass die Antwort auf der Hand liegt.

Rhetorik (altgriechisch ῥητορική (τέχνη) rhētorikḗ (téchnē), deutsch ‚die Redekunst’) ist die Kunst der Rede. In der griechischen Antike galt die Kunst der Rede als Disziplin und spielte insbesondere in den meinungsbildenden Prozessen Athens und anderer Poleis eine große Rolle.

Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten. In unserem Kurs / Coaching / Training lernen Sie rhetorische Mittel im Alltag anzuwenden.

  • Akkumulation
  • Alliteration
  • Anapher
  • Assonanz
  • Ellipse
  • Hyperbel
  • Interjektion
  • Ironie
  • Klimax
  • Metapher
  • Neologismus
  • Oxymoron
  • Paradoxon
  • Parallelismus
  • Parenthese
  • Personifikation
  • Rhetorische Frage
  • Symbol
  • Untertreibung
  • Vergleich
  • Adynaton
  • Allegorie
  • Allusion
  • Antithese
  • Chiasmus
  • Correctio
  • Conversio
  • Diminutiv
  • Enumeration
  • Epanalepse
  • Epipher
  • Strophe
  • Euphemismus
  • Hendiadyoin
  • Inversion
  • Litotes
  • Onomatopoese
  • Pleonasmus
  • Polysyndeton
  • Synästhesie
  • Tautologie

Die Aufgabe der Rede ist es, den Zuhörer oder das Publikum von einem bestimmten Sachverhalt oder Aussage zu überzeugen oder zu einer gewünschten Handlung zu bewegen. Als Kunst der Rede stellt die Rhetorik hierzu die Mittel bereit, als Theorie der Überzeugung analysiert sie diese.

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